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Üben für die Übung

Bei einer groß angelegten Übung des THW im September soll u.a. auch das Räumen von Eisenbahnzügen geprobt werden. Der Technische Zug (TZ) des THW Kirchheim unter Teck hat vorab den Auftrag bekommen Evakuierungsmöglichkeiten mittels Rampenkonstruktionen zu entwickeln.

Damit in der späteren Übung die Rampen nicht erst erdacht werden müssen, wurden beim letzten Zugdienst des Ortsverbandes Kirchheim/Teck auf einem Bahnbetriebsgelände in Tübingen an unterschiedlichen Fahrzeugtypen unterschiedliche Rampenkonstruktionen getestet. Dabei nutzen die Helfer des Technischen Zuges Kirchheim unter Teck das Einsatzgerüstsystem der ersten Bergungsgruppe (B1).
Ziel der Helfer ist es eine stabile und dennoch schnell aufzubauende Konstruktion zu entwickeln, die bei möglichst vielen Fahrzeugtypen und unterschiedlichsten Untergründen errichtet werden kann. Eine Herausforderung stellen dabei vor allem die sich nach Außen öffnenden Fahrzeugtüren der Züge dar, außerdem darf die Rampe einen bestimmten Steigungswinkel nicht überschreiten um Rollstuhlfahrern und Krankentragen eine sichere Passage zu ermöglichen.
Aber nach mehreren erfolgreichen Versuchen ist es dann geschafft. Einige Ideen und Konstruktionen haben sich zwar als nicht praktikabel erwiesen, dafür konnten andere erfolgreich weiterentwickelt werden und möglicherweise im Einsatz zur Anwendung kommen.

Oliver Kiedaisch, THW-Kirchheim/Teck

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