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Mit 99,62% zum Titel

99,62% der maximal möglichen Punkte – oder, in absoluten Zahlen, 1050 von 1054 Punkten – mit dieser Leistung hat die THW-Jugend des Ortsverbandes Leonberg am Sonntag in Rheinstetten den 16. Landesjugendwettkampf der THW-Jugend Baden-Württemberg e.V. für sich entschieden.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30°-C-Marke lieferten sich die Teams aus den Ortsverbänden Backnang, Donaueschingen, Ehingen, Emmendingen, Göppingen, Karlsruhe, Leonberg, Oberhausen-Rheinhausen, Pfedelbach, Schwäbisch Gmünd, Singen, Wertheim und Widdern ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Angefeuert wurden die Jugendlichen nicht nur von den zahlreichen mitgereisten Schlachtenbummlern, sondern auch von Sebastian Schrempp, dem Bürgermeister der Stadt Rheinstetten sowie dem stellvertretenden THW-Landesbeauftragten Jens Olaf Sandmann und Landessprecher Michael Hambsch, die die Mannschaften vor Wettkampfbeginn in Rheinstetten willkommen hießen.

Maximal zwei Stunden hatten die Teams, bestehend aus Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren, um die ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehörten die Rettung einer verletzten Person mittels Schleifkorb und einer selbst gebauten Seilwinde aus einem engen Tunnel, der Aufbau von zwei Halogenstrahlern und die Errichtung einer Holztribüne, die beim nächsten Programmpunkt noch genutzt werden sollte. Beim Aufbau der Tribüne mussten die Jugendlichen mit den anderen Jugendgruppen zusammenarbeiten, denn jede Gruppe baute nur einen Teil der Konstruktion, der dann mit den Elementen der Nachbargruppen schlussendlich zu einer einzigen Zuschauertribüne zusammengesetzt wurden.

Am Ende entschieden Nuancen über die Platzierungen der 13 teilnehmenden Teams und die Differenz zwischen dem ersten und dem letzten Platz lag bei nur 62 von 1054 maximal möglichen Punkten. Die geringe Streuung ist ein eindrucksvoller Beweis für den hervorragenden Ausbildungsstand der Jugendlichen und so gab es auch keine Verlierer unter den Teilnehmern. Jede der verkündeten Platzierungen wurde lautstark gefeiert.

Passend zum Austragungsort – einer Pferdekoppel, die der benachbarte Pferdewirt freundlicherweise für den Wettkampf zur Verfügung stellte – fand als krönender Abschluss ein „Pferderennen“ statt. Von der selbst errichteten Tribüne aus feuerten die Mannschaften ihre Teammitglieder oder Betreuer an, die in fantasievollen Pferdekostümen über die Wettkampfbahnen preschten und dabei die von den Mannschaften während des Wettkampfes erbauten Hürden überwinden mussten.

Der Ortsverband Leonberg hat sich durch den Sieg in Rheinstetten für den nächsten Bundesjugendwettkampf qualifiziert, der 2019 in Rudolstadt stattfinden wird – dort darf sich das Team nicht nur mit Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet messen, sondern auch den Titel als Bundesjugendsieger aus dem Jahr 2016 verteidigen.

ERGEBNISSE:

1. Platz: Leonberg
2. Platz: Ehingen
3. Platz: Wertheim

Peter Buß

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