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THW: Keine reine Männersache

Große Fahrzeuge und schwere Technik – so stellt man sich sinnbildlich das Technische Hilfswerk (THW) vor. Beides funktioniert allerdings nicht ohne die Menschen, die den gesetzlichen Auftrag des THW erfüllen und für die Werte der ehrenamtlich getragenen Bundesanstalt einstehen. Viele Frauen engagieren sich auf haupt- und ehrenamtlicher Seite in der (noch) von Männern geprägten Domäne.

„Beim THW engagieren sich bereits viele Frauen in vielfältigen Aufgaben und Führungsebenen. Der Weltfrauentag macht jedoch deutlich: Wir wünschen uns, noch mehr Frauen für Führungsaufgaben im THW gewinnen zu können“, sagt THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des heutigen internationalen Weltfrauentages. Traditionell ist der Anteil von Männern in technisch ausgerichteten Organisationen sehr hoch, wobei die Anzahl an Helferinnen seit Jahren zunimmt. Mittlerweile sind bundesweit mehr als 11.000 der rund 80.000 Ehrenamtlichen im THW Frauen, in Baden-Württemberg allein fast 1.300 von rund 10.000 Ehrenamtlichen.

Sie sind als Einsatzkräfte in den verschiedenen Fachgruppen und Auslandseinheiten des THW und übernehmen wichtige Aufgaben. Sie bilden beispielsweise den Nachwuchs aus, bekleiden Führungspositionen oder dokumentieren als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Übungen, Veranstaltungen und Einsätze des THW. „Ich freue mich, dass der Frauenanteil allmählich gestiegen ist und wünsche mir, dass er weiter steigt. Unser Frauenanteil ist erst dann optimal, wenn wir darüber nicht mehr reden müssen und in vielen Ortsverbänden die Damenumkleide genauso groß ist wie der Männer“, erklärt Broemme.

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