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Die nächste „Burglind“ kommt bestimmt

Netze BW und THW verstärken Zusammenarbeit für Notfallsituationen im Stromnetz – „Kritische Infrastruktur schützen“

Die Netze BW, größter Verteilnetzbetreiber in Baden-Württemberg, und das Technische Hilfswerk THW bauen ihre Zusammenarbeit für Krisenfälle aus. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten heute in Stuttgart Netze BW-Geschäftsführer Dr. Martin Konermann und Dietmar Löffler, Landesbeauftragter des TWW für Baden-Württemberg.

Stürme wie „Burglind“, Hochwasser wie in Braunsbach oder Hangrutschungen wie in der Wutachschlucht – vor allem Naturgewalten können zu größeren Störungen im Stromnetz führen. Dann sind kurzfristig alle Kräfte der Netze BW im Einsatz, um die Versorgung wieder herzustellen. „Manchmal muss man aber auch zusätzliche Kräfte bündeln. Dafür ist das THW mit seiner langjährigen Erfahrung in technischer Hilfeleistung bei Unglücksfällen prädestiniert“, erklärte Martin Konermann: „Deshalb wollen wir die über Jahrzehnte gewachsene Zusammenarbeit auf eine neue Ebene heben und künftig noch enger zusammenarbeiten.“

Übereinstimmend betonten Konermann und Löffler die wachsende Bedeutung der kritischen Infrastruktur in Deutschland, die es zu schützen gelte: „Die Stromnetze sind ein zentraler Bestandteil dieser Infrastruktur“, erläuterte Dietmar Löffler: „Ohne Strom funktioniert nicht nur der Fernseher nicht; auch die Pumpen in Wasserwerken oder an Tankstellen, Mobilfunkmasten und Supermarktkassen benötigen Strom. Mit unseren Aggregaten können wir bei größeren Stromausfällen punktuell die Versorgung sichern. Zur effektiven Einsatzplanung ist die enge Abstimmung und Kooperation mit Netze BW unerlässlich.“

Die Vereinbarung sieht insbesondere einen intensiven Erfahrungsaustausch auf verschiedenen Ebenen vor. Dabei sollen unter anderem gegenseitig Notfallpläne, aktuelle Einsatzoptionen und Möglichkeiten gegenseitiger Ausbildung und Übung erörtert werden. Darüber hinaus will die Netze BW das ehrenamtliche Engagement im THW fördern.

Netze BW GmbH

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