Hauptnavigation

Max-Eyth-See droht erneut zu kippen – THW im Einsatz

Seit Samstag war das Technische Hilfswerk erneut am Max-Eyth-See in Stuttgart im Einsatz. Wie vor einigen Wochen ist der Sauerstoffgehalt des Wassers erneut bedrohlich abgesunken. Mit Pumpen belüfteten die Helferinnen und Helfer aus Stuttgart, Backnang, Böblingen und Ellwangen den See und pumpen Frischwasser aus dem Neckar in den größten See der Stadt.

Der Einsatz für das THW begann am Samstagvormittag, zuvor hatte bereits die Feuerwehr versucht mit ihren Pumpen den See zu belüften. Als die Maßnahmen nicht recht wirkten, wurde das THW zur Unterstützung herangezogen und belüftete den See bis zum Dienstagmorgen mit mehreren Pumpen mit einer Kapazität von jeweils 2.500 bis 5.000 Litern pro Minute.

Wie vor einigen Wochen kamen erneut die selbst entwickelten sogenannten Venturi-Düsen des Ortsverbandes Backnang zum Einsatz, die aus dem See angesaugtes Wasser mit Sauerstoff anreichern und des dann wieder in den See zurückleiten. An einer anderen Stelle des Sees brachten die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Böblingen einen selbst gebauten Verwirbler zum Einsatz, der Wasser aus mehreren Düsen unter hohem Druck in den See pumpt.

Weitere Unterstützung kam außerdem vom THW-Ortsverband Bietigheim-Bissingen, der mit einem 50kVA-Stromerzeuger den durchgängigen Betrieb der Pumpen sicherte.

Die Kräfte des THW und ein Biologe im Auftrag der Stadt überprüften regelmäßig den Sauerstoffgehalt des Wassers und stimmten die weiteren Maßnahmen ab. Der Einsatz konnte am Dienstagmorgen beendet werden.

Peter Buß

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Zusatzinformationen

Mehr zum Thema

Mehr zur Region

Archiv

Hier können sie nach Einsätzen suchen.

Archivsuche

Navigation und Service